Sunday , June 13 2021

Diabetes-Erkrankungen: Auch die Psyche leidet



Diabetiker leiden häufig unter der Krankheitslast

Über siebeneinhalb Millionen Menschen in Deutschland read on Diabetes. Für viele der Betroffenen ist die Erkrankung eine dermaßen große Last, dass ihre Lebensqualität massiv eingeschränkt wird. Diese Patienten sind daher besonders gefährdet, Depressionen zu entwickeln. Daher sichten sich Betroffene ärztlichen Rat holen.

Lebenslange Aufmerksamkeit erforderlich

Rund 7.6 Millionen Deutsche sind zuckerkrank. Zwar kann bei einem großen Teil der Diabetes-Patienten die Erkrankung auch ohne Medikamente gut gutierung werden, doch viele müssen Arzneimittel einnehmen oder sich Insulin spritzen, Blutzlicher messen und auf ihre Ernährung achten. Aufgrund der lebenslangen Aufmerksamkeit, die die chronische Erkrankung von den Betroffenen erfordert, wird sie oft als eine Last empfunden, die die Lebensqualität einschränkt. Daher sind Diabetiker besonders gefährdet, an Depressionen zu erkranken. Betroffen wird deshalb geraten, sich ärztlichen Rat zu holen.

Viele Diabetiker müssen ihr Leben lang Medikamente einnehmen oder sich Insulin spritzen, Blutzbucher messen und auf ihre Ernährung achten. Aufgrund der permanen Aufmerksamkeit, die Erkrankung erfordert, wird sie von Betroffenen oft als eine massive Last push up. (Image: Printemps / fotolia.com)

Bei Diabetikern kommen Depressionen doppelt so häufig vor

Die dunklen und trüben Herbsttage schlagen vielen Menschen auf das Gemüt. Bei Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes kann allerdings auch eine Depression der Grund für die Niedergeschlagenheit sein.

Days that you read have heard about it, wenn Symptome wie Traurigkeit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit nicht ein paar Tage, sondern sogar Wochen oder Monate andauern.

Laut einer Mitteilung der gemeinnützigen Organization diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, leiden etwa zwölf Prozent aller Menschen mit Diabetes an einer klinischen Depression.

Weitere 18 Prozent sind aufgrund depressiver Stimmungen belastet.

"Bei Menschen mit Diabetes kommen Depressionen doppelt so häufig vor wie bei stoffwechselgesunden Menschen", erklärt Diplom-Psychologe Dr. phil. Berthold Maier vom Diabetes Zentrum Mergentheim in Bad Mergentheim.

"Der täglich notwendige Aufwand, den Diabetespatienten ein Leben lang betreiben müssen, um für eine gute Stoffwechseleinstellung zu sorgen, erfordert große Disziplin und Motivation. Dieser Druck kann auf Dauer sehr belastend sein ", der der Expert.

Auch Stress in anderen Lebensbereichen und das Soziale Umfeld beeinflussen, wie sehr die Krankheit als belastend empfunden wird.

Als Folge können sich Depressionen entwickeln.

Ärztlichen Rat einholen

Depressionen äußern sich laut dem Psychologen auf sehr unterschiedliche Art und Weise.

"Neben tiefer Niedergeschlagenheit, Mut- und Hoffnungslosigkeit leiden Betroffene häufig auch unter Angstgefühlen sowie Schlafstörungen oder körperlichen Schmerzen."

Deswegen sei se wichtig, sowohl eine erhöhte Depressivität als auch Depression früh zu erkennen und zu behandeln.

Rechtzeitig festgestellt, seien die psychischen Erkrankungen gut behandelbar, Betier Maier: "Dabei kommen Antidepressiva, eine Verhaltenstherapie oder eine Kombination aus beidem zum Einsatz."

Die Psychotherapie kann Patienten helfen, ihre Erkrankung besser zu akzeptieren und sowohl die Lebensqualität als die Prognose der Diabeteserkrankung zu verbessern.

Vielen Betroffenen fällt es aber schwer, offen mit diesem Thema umzugehen. Maier rät Diabetespatienten, Symptome einer Depression nicht zu tabuisieren, sunder mit Hausarzt oder Diabetologen darüber zu sprechen. (ad)


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