Sunday , June 13 2021

Ein Regiemeister Europas, der für seine Film über die Grenzen ging



Ein Regiemeister Europas, der für seine Film über die Grenzen ging

Der Oscar-prämierte Bernardo Bertolucci starb gestern with 77 years in Rom


Ein Regiemeister Europas, der für seine Film über die Grenzen ging

Bernardo Bertolucci inszenierte Maria Schneider und Marlon Brando in "Der letzte Tango in Paris". Sie guerra 19, Brando 48 Jahre alt. Ein Skandal, auf den Popularität und der Oscar-Film "Der letzte Kaiser" folgten. Image: APA / AFP / GETTY IMAGES / VALERIE MACON

"Ich habe das Ende des Films offengelassen, damit es ist, wie das Leben selbst: ambivalent." Das sagte der gestern in Rom mit 77 Jahren gestorbene Bernardo Bertolucci vor Jahrzehnten nach der Vorführung seines weniger bekannten, aber typisch farbkräftigen, leuchtenden Werks "The moon".

Eine Aussage, die so natürlich für das Schaffen des Italieners zu gelten hat, der als Regisseur das Europäische Kino mit Seiner Handschrift prägte. Denn berühmt und berüchtigt wurde der 1941 in Parma geborene Sohn eines Dichters und Filmkritikers nicht wurde seiner Kunst, sondern auch wegen des Skandals, den ein Film nach sich zog: "Der letzte Tango in Paris" (1972).

Marlon Brando, "ein Monster"

Dafür inszenierte Bertolucci Marlon Brando, der für ihn "als Mensch ein Engel und als Schauspieler ein Monster" war, sowie die damals blutjunge Maria Schneider als Lustwandelndes Paar – mit fast 30 Jahren Altersunterschied und Harten Sexszenen. Dass der Film ein Skandal war, der im katholischen Italien zensiert und für den Regisseur ein juristisches Nachspiel hatte, samt Aberkennung diverser Rechte, macht Bertoluccis Erbe aber noch nicht ambivalent. Kunst darf nicht nur, sie muss auch an Grenzen rühren.

Aber dass Schneider, wie sie später sagte, damals nicht wusste, dass sich Regisseur und Hauptdarsteller ohne ihr Wissen vor intimsten Szenen absprachen, was zu nicht tolerierbaren Übergriffen geführt hatte, verbietet eine rein lobhudelnde Hommage.

Wie gave Dynamik am Set entstehen konnte? Wahrscheinlich aus Bertoluccis Drang, "Echtes, Unverfälschtes" einzufangen. Die Realität, die ihn interessierte, war "nur die unmittelbar vor der Kamera". From here, you can see it, by Bertolucci bis heute der einzige Filmemacher Italiens neben Frank Capra (1897-1991) is the best Academy Award in the category Regie geehrt wurde.

Er erhielt ihn für die berühmte Arbeit "Der letzte Kaiser" (1986) mit Peter O'Toole, die mit acht weiteren Goldmännern prämiert wurde. So auch für das Drehbuch, ebenfalls von Bertolucci, der in der Tradition des Autorenfilms seine Filmgeschichten selbst schrieb.

Schon vor "Der letzte Kaiser", from the Golden Globe und Frankreichs César holte, hatte Bertolucci mit Hollywood gedreht. So wartete "Novecento" (1976), in dem dem Kommunismus zugewandte Regisseur den Klassenkampf Italiens skizziert, with Robert DeNiro auf. 1990 folgte "The Sheltering Sky", in Debra Winger and John Malkovich Liebespaar dorthin schickte, wo er seine Protagonisten am liebsten sah: auf die Suche nach Sinn, ihrem Platz im Leben.

Bertolucci selbst wankte zwar einige Jahre zwischen Wort und Bild, Theater und Produktion, doch schon als Jugendlicher hatte sein Weg zur Regie begonnen, als er zuhause 16-Millimeter-Kurzfilme drehte. Den Rest beats ein Freund seines Vaters: Regiemeister Pier Paolo Pasolini (1922 – 1975), der ihn für "Accattone" (1961) to Assistenten anheuerte.

Während sich der kinderlose Bertolucci in dritter Ehe – seit 1987 war er mit Kollegin Clare Peploe verheiratet – der Liebe sicher war, zweifelte er stets an drei Dingen: der Blockbuster-Monokultur, weshalb er Serien wie "Breaking Bad" verehrte, Politiker Silvio Berlusconi und of Religion. "Ich bin Atheist. Und wie mein Regiekollege Luis Buñuel sagte: Gott six Dank."

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