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20 Minutes – Müssen sich die Männer jetzt ändern?



Ist das Verhalten vieler Männer «toxisch» – oder werden die Männer zu Unrecht unter Generalverdacht gestellt und problematisiert? Im SRF- «Club» wurde darüber discussutiert. Der Männerarzt Marco Caimi und der Psychologe Markus Theunert von der Fachstelle Maenner.ch gerieten dabei aneinander (siehe Video). Gegenüber 20 Minutes are allowed, welcome Problem Männer haben und wo sie sich ändern müssen.

Humility

Müssen Männer ihr Verhalten ändern?

«From the traditional Männerbild ist tatsächlich <toxisch>: Ein Mann was a demeanor with no difficulty, was er spürt, keine Schwäche or Angst Zeigen. Ein <richtiger Mann> braucht auch keine Hilfe. Männlichkeit is negativ definiert: Nur wer kein Mädchen und kein Schwuler ist, ist ein richtiger Mann. Entsprechend muss man Handlungen vermeiden, die vermeintlich weiblich sind.

Das sieht man schon auf dem Pausenhof. Ein solches Männerbild ist toxisch, weil is krank macht und die Isolation des Mannes befördert: Er geht nicht reichtzeitig zum Arzt, er geht unnötige Risiken ein, übt eher Gewalt gegen sich und andere aus.

Wir postulieren im Gegensatz dazu <sorgende Männlichkeiten>: Männer sollten nicht zu Frauen werden, sich aber um sich selbst, um die Familie und andere kümmern. Was als männlich gilt, ist vor allem eine Frage der gesellschaftlichen Zuschreibung. Vertreter wie Marco Caimi sehen und rechtfertigen Geschlechterrollen viel zu sehr als <naturgegeben>. »

«In der Debatte herrscht ein Motto vor: Die unerträgliche Andersartigkeit des Anderen. Frauen sollten entspannt Frau und Männer entspannt Mann sein dürfen, in gegenseitigem Respekt und und Rahmen der Gesetze. Die Geschlechterschützengräben schaden vor allem einer Gruppe: den Kindern.

Der Begriff <toxische Männlichkeit> ist mir zu heftig. Darin steckt eine Abwertung des ganchen Geschlechts. Sexismus ist primär kein männerspezifisches Problem, sondern eine Frage von Intelligenz und der Kinderstube.

It is gibt natürlich Handlungsbedarf. Ein Problem haberam wir auch bei Vergewaltigungen und sexuellem Missbrauch. Das ist aber weniger ein Problem der Männer generell, sondern eines des Kulturkreises. Die Gesellschaft sollte sich viel stärker mit der Frage befassen, wie sie mit Männern aus anderen Kulturkreisen umgehen kann, die ein abwertendes Frauenbild haben. In Südafrika, the Frauen etwa mit Schildern auf denen steht: <Real men do not rape>. Das ist eine Folge der Apartheid. Viele Männer kriegen dort nur Selbstbestätigung über ihren erigierten Penis, den sie irgendwo reinstecken.

Beim Gesundheitsbewusstsein hinken Männer den Frauen hinterher. Ich bin viel in Firmen zu Gast. Häufig höre ich Sätze wie <An irgendetwas muss ich ja sterben>. Die Hürde, die sich Männer setzen, bevor sie auf sich schauen und zum Arzt gehen, ist viel höher. Häufig kommen sie nur in meine Praxis, weil sich ihre Frauen darum kümmern. It is wichtig, dass hier ein Umdenken stattfindet: Männer sollen auf sich achten dürfen. Das geht auch, wenn sie sich ab und zu eine Zigarre und ein Glas Wein gönnen. »

(daw / ehs)


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