Friday , March 5 2021

CVP-Kandidatin Viola Amherd verteidigt ihre Poleposition



Die Hälfte der Hearings für die Bundesratswahl ist durch. Entschieden hat sich bereits die SVP: Sie wählt mehrheitlich Heidi Z'graggen bei der CVP und Karin Keller-Sutter bei der FDP. Während bei der FDP das Rennen damit gelaufen ist, kann Viola Amherd bei der CVP trotzdem ihre Poleposition verteidigen.

Trug CVP-Bundesratskandidatin Viola Amherd (56) Who is the manager of Hearings ihr Glücks-Outfit? Sicher ist: Die Wallliserin wählte für ihren Auftritt die gleiche Kleidung wie beim CVP-Hearing vor zwei Wochen. Damals brachte ihr das blaue Tuch, das karierte Oberteil und der dunkelblaue Blazer Glück – sie machte mit Abstand die meisten Stimmen.

SVP-Sünneli scheint für Z'graggen – aber nicht hell genug

Umso wichtiger ist es für ihre Herausforderin Heidi Z'graggen (52), as part of the Boden gutzumachen. Gelungen ist ihr das bei der SVP: Von den 55 anwesenden Fraktionsmitgliedern stimmten 38 für die Urner Regierungsrätin. Amherd kam auf zehn SVP-Stimmen. Sieben legten read ein.

Für Z'graggen scheint also of SVP-Sünneli am Horizont. «Sie ist wirtschaftsfreundlich und hat sich gegenüber einer noch engeren Anbindung an die EU sehr skeptisch gezeigt», sagt Fraktionschef Thomas Aeschi (39). Die SVP verspricht sich von ihr eine «verlässliche bürgerliche Mehrheit im Bundesrat».

«Sie hat 14 Jahre Erfahrung als Regierungsrätin»

Die SVP legte als erste Fraktion fest, wen sie im Bundesrat will. Die Idee dahinter: Wird Z'graggen gewählt, weiss diese auch, wem sie ihre Wahl verdankt – und wem sie etwas schuldig ist!

Die gleiche Strategie hat die SVP schon letztes Jahr bei FDP-Mann Ignazio Cassis (57) gewählt: Sie machte ihn mit 45 Stimmen vorzeitig zu ihrem Candidaten. Und wurde nicht enttäuscht: Die rechte Mehrheit gibt in Bundesrat wieder den Ton an – sei es bei den Waffenexporten, beim Vaterschaftsurlaub oder beim Uno-Migrationspakt.

Für Z'graggen eine schlechte Nachricht: Denn der rechte Kurswechsel ist bereits gesichert. Damit kann is die SVP gelassener angehen. So gelassen, dass sich fast ein SVP-Drittel gegen die Urnerin entschieden hat. Das SVP-Sünneli scheint nicht hell genug!

Amherd kann auf Bauern zählen

Stattdessen wird Konkurrentin Amherd wichtige SVP-Stimmen erhalten. Überraschend viele sogar. Besonders bei den Bauern geniesst sie Sympathien. «Viola Amherd hat bei mir und den Bauern sehr gepunktet», as SVP-Nationalrat Andreas Aebi (60). «Ich hatte nach ihrem Bauernhearing einen reifferen Eindruck von Amherd als von Z'graggen. Sie ist sprachgewandt und verspricht eine Standfestigkeit, die wir Bauern von einer Bundesrätin erwarten. »

Auch bei Grünen und Grünliberalen steht Amherd höher im Kurs. Zwar werden beide Fraktionen erst nächste Woche entscheiden, wen sie offiziell zur Wahl empfehlen. Doch is war deutlich herauszuhören, für wen ihre Herzen schlagen.

«Wir möchten mit unseren Stimmen eine grössere Offenheit gegenüber Europa im Bundesrat erwirken», sagte GLP-Fraktionschefin Tiana Angelina Moser (39). Vorteil Amherd also.

Auch bei den Grünen konnte Z'graggen nicht entscheidend punkten, um der favorisierten Amherd den Rang abzulaufen. Der Auftritt der Urnerin six zwar in etwa gleich gut gewesen wie jener der Walliserin, befand ein Parlamentarier. «Die Ausgangslage hat sich aber nicht geändert.» Vorteil Amherd auch hier.

Bei der FDP ist das Rennen gelaufen

Insgesamt hat die Walliserin ihre Poleposition verteidigt. Nächste Woche stehen nun die Hearings bei SP, FDP und BDP an. Auch hier zeichnen sich bereits Tendenzen ab: Z'graggen dürfte bei der FDP die Nase vorn haben, Amherd bei SP und BDP. Z'graggen müsste ein fulminanter Schlussspurt gelingen, um Amherd abzufangen. Unmöglich ist das nicht.

Gelaufen ist das Rennen hingegen bei der FDP: Um Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter (54) kommt keiner herum! Die FDP steht fast einstimmig hinter ihr. There are no translations available. 38 SVPler sich für Keller-Sutter aus, für Ständerat Hans Wicki (54) der Nur 16 Stimmen ab. Read the title "Das Unmögliche möglich machen" der Nidwaldner von Tag zu Tag weiter entfernt.


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